SuizidHilfe

Verein

Gründung und Aktivitäten

Der Verein SuizidHilfe wurde am 17. Januar 2002 in Zürich gegründet.
27 Menschen diskutierten konstruktiv und diszipliniert und hörten aufeinander.

SuizidHilfe wurde vom Psychiater Dr. med Peter Baumann ins Leben gerufen.

Der Name "Suizidhilfe" wurde lange diskutiert. Eine Mehrheit an der Gründungsversammlung bevorzugte vorerst als Namen "Freitodhilfe". "Suizidhilfe" wird als hart, provokant, vielen zu wenig geläufig und zu nahe am Mord eingestuft. Das letzte stimmt ja nicht – Suizid heisst Selbsttötung. "Freitod" ist einfach zu oft falsch, weil der Tod in Unfreiheit selbst gewollt ist. Der Begriff Freitod hat immer noch etwas fast Entschuldigendes. Ein neues Wort wurde verworfen: Selbsttötungshilfe. Es ist zwar richtig, deutsch, nüchtern, aber kaum aussprechbar.

Mitglieder sind Menschen, die sich mit dem Thema Suizidhilfe befassen und sich für die Anerkennung des absoluten Verfügungsrechts jedes Menschen über sein Leben und Sterben einsetzen.

Durch Strafuntersuchungen wurden die Vereinsaktivitäten weitgehend blockiert:      

Herr A. U. wurde durch Dr. P. Baumann im Jan. 2001 in Basel beim Suizid begleitet, Frau Heidi T., ebenfalls in Basel, im Nov. 2002.
Im Januar 2003 suizidierte sich in Luzern ein Mann. Ein (nur fraglich beweiskräftiger) Fingerabdruck am Ort erweckte den (unzutreffenden) Verdacht, Dr. P. Baumann sei dort gewesen. Deshalb wurde Untersuchungshaft angeordnet, welche wider alle Evidenz über drei Monate ausgedehnt wurde.

Zur Entlassung aus der U-Haft – eine weitere Verlängerung um zwei Monate war beantragt - musste Dr. Baumann sich verpflichten, bis zum rechtsgültigen Abschluss der Verfahren keine Suizidhilfe mehr zu leisten.

Im Sept. 2005 erst wurde Herr A. U. in einem Gutachten des Rechtsmedizinischen Instituts Basel als urteilsunfähig bezeichnet, was Dr. Baumann bestreitet. Diese Diskrepanz bestimmt die gerichtliche Auseinandersetzung. Am 21. Juli 06 – nach 5,5-jähriger Dauer der Untersuchung! – erhob der Staatsanwalt Anklage. Die erstinstanzliche Hauptverhandlung fand vom 25.6. bis zum 5.7.2007 in Basel statt.

Weiteres siehe unter Strafprozess.

Das gewonnene Wissen und die gemachten Erfahrungen wurden durch Dr. Baumann als Buchpublikation «Suizid und Suizidhilfe» bearbeitet. Das Buch ist im Juli 2007, nach der Hauptverhandlung, erschienen. Es kann im Buchhandel bestellt werden, oder online über www.bod.ch

Verein SuizidHilfe,
Frau Maria Eggenberger
Bodenackerstrasse 57, 8121 Benglen
Tel. 0041 44 382 55 58

www.suizidhilfe.ch

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